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EMC - Das "Blaue Band" in Bergkamen
von: Jürgen Winkelmann   

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Inhalt

Die Monatswanderung des TV Eintracht Bodelschwingh im Mai 2009

Der Wanderführer Dieter Fischer führte die Bodelschwinger Wandergruppe über das Bergkamener "Blaue Band".

Das "Blaue Band" verbindet das Bergkamener Stadtzentrum Ost und das Stadtzentrum West als zum Teil wasserführender Bachlauf und zum Teil als blauer Mosaikstreifen. Ausgangspunkt dieser Wanderung war die Marina in Bergkamen-Rünthe, die bei Km 23 des Datteln-Hamm-Kanals liegt. Sie liegt im Tal der Lippe, an der Nahtstelle zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Zuerst ging es ein Stück am Kanal entlang, um dann den Lippeauen von Werne nach Bergkamen-Heil zu folgen. Auf dem dortigen 12 Meter hohen Aussichtsturm genoss man erst einmal den schönen Weitblick. Danach ging es weiter zum Gutshof "Schulze-Heil". Der denkmalgeschützte, ehemalige Gutshof wurde 1995 zur Ökologiestation des Kreises Unna ausgebaut, wo heute unter einem Dach mehrere Institutionen und Verbände im Umwelt- und Naturschutz tätig sind. Hier wurden u.a. die unzähligen Rosen bewundert. Nach dieser Rosenpracht begab man sich an der südlichen Lippestraße zum Aufstieg auf die Berghalde "Großes Holz", eine Hinterlassenschaft des Bergbaus in Bergkamen und ein beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet. Bläulich schimmernde Leuchttürme aus Stahl und Plexiglas weisen hier den Weg über die Halde. Durch die besondere Systematik der angelegte Wege bestand hier die Möglichkeit die körperliche Belastung bei der Wanderung auf den Gipfel selbst zu wählen. Einige Wanderer wählten die als Serpentinen angelegten langen Wege, die Anderen die zwischen den Serpentinen angelegten direkten steilen Wege. Auf dem Gipfel der Halde in 105 Metern Höhe hatte man einen fantastischen Ausblick und legte eine kleine Rast mit einer zünftigen Brotzeit ein. Nach dieser Stärkung wanderte man zum "Naturschutzgebiet-Beversee". Der Beversee bildete sich durch die bergbaubedingte Absenkung der Geländeoberfläche. Das Gebiet gehört mit einer Gesamtfläche von circa 100 Hektar zu den größten Naturschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen und bietet auch selten gewordenen Pflanzen und Tieren eine Heimat. Von einer Aussichtsplattform am Seeufer konnte man die vielfältige Vogelwelt beobachten. Die schön angelegten und gut ausgeschilderten Rundwanderwege ermöglichten hier noch einmal erholsame Spaziergänge, bevor man wieder den Weg nach Hause antrat.


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