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EMC - Donauquartett
von: Jürgen Winkelmann   

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Inhalt

Mit der MS Danubia von Passau nach Budapest und zurück

Die Donau, Europas zweitlängster Fluß, besticht durch ihre mannigfachen Uferlandschaften – weite Auen und enge Felspassagen, bewaldete Berghänge und fruchtbare Niederungen. Hinzu kommen Burgen, Klöster und Schlösser, die erhaben und stolz über den Strom wachen sowie faszinierende Metropolen. Die Reise mit MS Danubia bot beste Gelegenheit, Bekanntschaft mit dieser einzigartigen Region und deren bewegter Geschichte zu machen.

In der Drei-Flüsse-Stadt Passau begann unsere Reise auf dem Kreuzfahrtschiff. Die imposante Schlögener Schlinge haben wir noch abends durchfahren und am nächsten Morgen lag uns Dürnstein in der schönen Wachau zu Füßen. Hier besichtigten wir zuerst das Stift Göttweig, einem Meisterwerk des österreichischen Barocks, das durch seine Lage auf dem Hügel einen wunderbaren Blick auf die Landschaft der Wachau und das Donautal eröffnete.

Weiter ging es nach Krems, der österreichischen Marillenhauptstadt. Hier ließen wir uns bei einem Bummel durch die 1000 Jahre alte Stadt einen leckeren Wachauer Marillenlikör schmecken. Die Altstadt von Krems gehört übrigens zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wieder in Dürnstein gingen wir an Bord, um unsere Reise weiter nach Wien fortzusetzen.

Die Walzerstadt konnten wir schon am selben Abend erkunden und sie war auch unser Gastgeber für den gesamten nächsten Tag. Bei einer Stadtrundfahrt besichtigten wir die Hofburg, die Ringstraße mit ihren Prachtbauten, den Stephansdom, das Hundertwasser-Kunsthaus und Österreichs wohl schönstes Bauwerk - Schloss Schönbrunn.

Esztergom, mit seiner gekrönten Basilika, war das erste Ziel auf ungarischem Boden. Hier besuchten wir die Kathedrale, die nach den Vorlagen des Petersdoms erbaut wurde. Danach ging es wieder zurück auf unser Schiff um zur Mittagszeit Budapest zu erreichen. Burgberg und Gellertberg, die prachtvollen Gebäude in der Stadt und an den Ufern der Donau, das Parlament, der Heldenplatz und natürlich die weltberühmte Kettenbrücke waren auf eine einmalige Art und Weise beleuchtet und sorgten während unseres Aufenthalts für Kurzweil.

Das nächste Ziel war Bratislava, das ehemalige Preßburg und Hauptstadt der Slowakei. Die Stadt begeisterte uns mit einer herausgeputzten Altstadt, dem Martins-Dom und dem Burgschloß. Die sehenswerte Altstadt von Bratislava hat sich ihren gotisch-barocken Stil weitestgehend erhalten und wir denken gerne an diese Station unserer Reise zurück.

Nach erholsamer Flußfahrt ging unser Schiff vor dem Benediktinerstift Melk vor Anker. Die Barockpracht des Klosters hat uns alle begeistert! Nach weiterer Landschaftsfahrt durch Struden- und Nibelungengau erreichten wir Grein, durch dessen entzückende Gassen wir einen abschließenden Spaziergang unternahmen.

Am Abend ging es dann leider wieder Richtung Passau. Mit der Ankunft am nächsten Morgen endete diese prächtige Donaureise und wir blickten noch einmal mit einem weinenden Auge auf unser Schiff, welches uns in den letzten Tagen zu diesen wundervollen Zielen führte.


 

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