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Handball: Borussia Dortmund - ProVital Blomberg-Lippe
von: Sport-Live e.V.   

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Blomberg behauptet sich mit 31:26 in Dortmund

Lange Zeit sah es nach einer Sensation aus. Der Tabellenletzte in der Damenhandball-Bundesliga führte zur Pause mit 15:14 gegen den Tabellendritten ProVital Blomberg-Lippe. Vor nur 600 Zuschauerinnen und Zuschauern gingen die Handballdamen des BVB optimistisch in die zweite Hälfte. Doch am Ende nahmen die Gäste wieder die Punkte mit nach Hause.

Bis zum 4:4 verlief die Partie ausgeglichen, beim 4:9 und 6:11 schien sie zu Gunsten der Blombergerinnen entschieden. „Alles wie immer”, murmelte einer auf der Tribüne. Doch die Dortmunderinnen kämpften sich heran und verbreiteten so etwas wie Karnevalsstimmung, als sie den Spieß umdrehten und 14:13 in Führung gingen.

Das eine Tor nahmen sie auch verdient mit in die zweite Halbzeit und verteidigten den Vorsprung bis zum 16:15. Was aber vorher so spielerisch leicht aussah, wirkte ab da nur noch verkrampft. Plötzlich arbeiteten sie Handball. Ohne Inspiration, ohne Kreativität. Mit einfachsten Fehlern. Und wenn dem Wilke-Team mal etwas gelang, pfiffen die Schiedsrichter den Vorteil ab. Als Gäste-Trainer Andre Fuhr analysierte, dass „wir uns absetzen konnten, als wir den BVB-Rückraum besser in den Griff bekamen und am Ende verdient gewannen”, sagte Gustl Wilke nur lakonisch: „Das sehe ich anders.” Was er meinte, aber erst später aussprach: „Bei uns und Blomberg wurde mit zweierlei Maß gemessen. Bei Stürmerfouls, beim passiven Spiel, bei der Vorteilsauslegung. Davon lasse ich mich nicht abbringen.”

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